M1: Jochen Masching neuer Headcoach

05.05.2026

Planung für die Saison 2026/27

Die erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn hat sich als Aufsteiger hervorragend geschlagen und spielt in der nächsten Saison erneut in der Baden-Württemberg-Liga. Und jetzt steht auch der neue Headcoach fest. Es ist ein guter, alter Bekannter: Jochen Masching, der von 2015 bis 2019 schon einmal auf der HeLi-Bank das Sagen hatte – und damals eine Erfolgsgeschichte prägte. Er folgt auf Veit Wager, der im April seinen Rücktritt erklärt hatte und in den letzten drei Spielen der Punkterunde 2025/2026 von Manuel Späth vertreten wurde. „Jochen Masching – das war der allererste Name, der uns in den Kopf kam“, sagt SG-Aktivenkoordinator Fabian Sokele. „Es ist super, dass das geklappt hat. Verein und Mannschaft sind begeistert.“

Jochen Masching, der mit seiner Familie in Esslingen lebt, hat zuletzt seinen Heimatverein TV Reichenbach über mehrere Jahre hinweg gut durch die Verbandsliga geführt, aber schon früh erklärt, für die Saison 2026/2027 nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Zugleich hatte er sich vorgenommen, nur bei einem besonders reizvollen Angebot nahtlos eine nächste Traineraufgabe zu übernehmen – und eben dieses Angebot flatterte ihm dann von Seiten der Raptors auf den Tisch. „Die Baden-Württemberg-Oberliga ist spannend“, sagt er, „ich bin mit vielen handelnden Personen im Verein vertraut, habe kurze Wege, und die SG verfügt über eine gute Mannschaft mit Potenzial – all das waren Pluspunkte, die für HeLi gesprochen haben.“ Auch der Vorstand der Handballer vom Berg um Anna Lederle, Christian Scharl, Manuel Tropper und Stefan Spieth ist überzeugt von der Lösung. „Jochen braucht bei uns keine Anlaufzeit, wir wissen von Anfang an, was wir an ihm haben“, heißt es unisono. Und auch für Kapitän Moritz Hettich ist es die Zusammenarbeit mit dem absoluten Wunschkandidaten: „Wir kennen uns, wir schätzen uns“, sagt er: „Jochen passt menschlich super zu uns, er steht für Akribie, und er hat einfach auch enormen Handball-Sachverstand.“

Mit dem Namen Jochen Masching, dessen Kinder bei der SG Handball spielen, eng verknüpft ist der Durchmarsch der Raptors Ende der 2010er Jahre aus der Bezirksliga in die damalige Württembergliga. Er hat, so lauteten die Elogen bei seinem Abschied, „in den vergangenen vier Jahren eine Erfolgsstory geschrieben und künftig einen festen Platz in den Annalen der Spielgemeinschaft und ihrer Stammvereine TV Hegensberg und TV Liebersbronn“.

Die neuerliche Zusammenarbeit ist freilich nicht von nostalgischen Gefühlen geprägt, vielmehr vom Blick nach vorn. Der Kader der SG bleibt nahezu unverändert zusammen, lediglich Routinier Lucas Schieche wird nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür rücken Nachwuchskräfte wie Tom Hughes oder Mika Funk nach und sollen weitere Youngster wie Henry Fausten, die schon bisher fest zum Team gehört haben, den nächsten Schritt machen. Jochen Masching weiß, dass das zweite Jahr in einer höheren Liga eher schwerer als leichter ist. „Spätestens nach der super Vorrunde hatten HeLi alle auf dem Zettel“, sagt er. Er sagt aber auch: „Die Mannschaft ist stark genug, auch in der nächsten Saison in der Oberliga eine gute Rolle zu spielen. Daran werden wir in der Vorbereitung arbeiten.“

Jochen Masching