M1: Fünf-Punkte-Spiel gegen Lauterstein

09.04.2026

M-OL-2: Sa, 11.04.26, 18:00 Uhr | SG Hegensberg-Liebersbronn - SG Lauterstein

Veit Wager, der Headcoach der SG Hegensberg-Liebersbronn, redet nicht um den heißen Brei herum. Gegen die SG Lauterstein steht für sein Oberligateam ein „Fünf-Punkte-Spiel“ an, wie er sagt. Die fünf Punkte sind im übertragenen Sinne gemeint, denn so groß wäre der Abstand bei einem Sieg der Raptors dann auf den Verfolger. Denn Lauterstein steht unter den 14 Mannschaften auf Rang elf mit aktuell 18:26 Punkten, HeLi ist Neunter mit 21:23 Punkten. Vor dem möglichen Riesenschritt in Richtung eines vorzeitigen Klassenerhalts warten auf die Gastgeber allerdings 60 mit Sicherheit heiße Minuten gegen einen „äußerst unangenehmen Gegner“, wie Veit Wager weiß. Er fordert von seinem Team „viel Willenskraft, Mut und positive Emotionen“, einfach Lust auf einen tollen Heimspiel-Abend, um am Ende zwei Pluspunkte in der Sporthalle an der Römerstraße zu behalten.

Anpfiff ist in diesem Fall bereits um 18 Uhr. An lautstarker Unterstützung durch die eigenen Fans soll es deshalb aber nicht mangeln.

Lauterstein – der Name hat einen hervorragenden Klang im württembergischen Handball. Seit Jahrzehnten hat die SG aus dem Kreis Göppingen ein Abonnement in den hohen Ligen des Verbandes, und dies soll auch in Zukunft so bleiben. Der Start in die Saison war schwierig für das Topteam aus dem rund 2600 Einwohner zählenden Ort am Fuße der Alb. Und auch wenn nach und nach Punkte auf der Haben-Seite zu verzeichnen waren, gab es Mitte März einen Trainerwechsel, um mit neuem Schwung ins Saisonfinale zu gehen. Für Veit Wager spielt all das keine Rolle. „Der Kader von Lauterstein ist hinten wie vorne durch die Bank sehr gut aufgestellt“, sagt er. Da heißt es für seine Jungs um Kapitän Moritz Hettich von der ersten bis zur letzten Minute hellwach zu sein, gierig und klug zugleich. Vor allem wird es auch körperlich werden, so der HeLi-Trainer. Lauterstein geht in aller Regel robust zur Sache. „Darauf werden wir uns einstellen“, so Veit Wager, „wir müssen mit Herz agieren bei den Abschlüssen und dorthin gehen, wo es weh tut.“ Und klar auch: die eigene Defensive soll stabil stehen wie zuletzt in Flein. Lauterstein, das ist zu ahnen, wird jede Lücke, wird jeden noch so kleinen Freiraum für Abschlüsse nutzen wollen. Motto bei HeLi: beweglich sein, dran bleiben, nie auch nur eine Sekunde locker lassen.

Erfreulich ist, dass sich das Lazarett von HeLi gelichtet hat. Robin Habermeier und Lukas Wester-Ebbinghaus stehen wieder zur Verfügung, auch Louis Fischer und Lucas Schieche sind an Bord. „Wir können mit voller Kapelle antreten“, sagt Veit Wager, was die Wechselmöglichkeiten verbessert. Es ist also alles gerichtet für das vorletzte Heimspiel der Saison, für das „Fünf-Punkte-Spiel“.