M1: Keine Punkte in Flein

31.03.2026

TV Flein – SG Hegensberg-Liebersbronn 31:27 (15:16)

Es war eine bittere Niederlage für die erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn beim TV Flein. 27:31 (16:16) lautete das Endergebnis aus Sicht der Handballer vom Berg in der Baden-Württemberg-Oberliga. „Die Jungs haben alles in die Waagschale geworfen, sich aber leider für den großen Einsatz nicht belohnt“, sagte HeLi-Headcoach Veit Wager nach der Partie. Auch die Spieler selbst verhehlten ihre Enttäuschung nicht. Es wäre, so das Gefühl, mehr drin gewesen an diesem Tag – trotz Personalnot. Nun ist Spielpause über Ostern, ehe am Samstag danach die SG Lauterstein in der Sporthalle an der Römerstraße gastiert.

Schon die Ausgangslage war schwierig für die Raptors, die von vornherein auf die verletzten Stammkräfte Robin Habermeier und Lukas Wester-Ebbinghaus verzichten mussten. Umso erstaunlicher dann, wie gut das Team um Kapitän Moritz Hettich in die Begegnung fand. Taktisch diszipliniert und entschlossen ging HeLi ans Werk, sodass die vor allem im Rückraum exquisit besetzten Gastgeber schon nach zehn Minuten die erste Auszeit nehmen mussten. Mit 8:4 führte die SG, die Flein zur Halbzeit wieder auf ein Tor herankommen lassen musste, aber auch nach dem Wechsel weiterhin stark agierte.

Und dies obwohl die Mannschaft weitere Rückschläge zu verkraften hatte: Da war das Verhältnis von zehn zu eins Zeitstrafen gegen die SG. HeLi wurde von den Unparteiischen konsequent hart bestraft und musste ein Drittel des Spiels in Unterzahl agieren. Da war die frühe rote Karte gegen Alex Stammhammer noch in Halbzeit eins und später die Verletzung von Louis Fischer, sodass auch Mads Vollstädt und Jonas Rosenbauer aus der M2 Oberliga-Luft schnupperten. Bis zur 56. Minute hielten die Raptors dennoch mit, es war ein spannendes Duell auf Augenhöhe. 27:27 stand es da, weil die Defensive gut stand, weil unter anderem Tobias Prauß mit vier Treffern einsprang, am Kreis Lenny Schatz fast pausenlos ackerte, Yannick Heetel, Benny Hahnloser und Noah Herda immer wieder wichtige Tore beisteuerten.

Doch eine neuerliche Zeitstrafe gegen HeLi in der absoluten Crunchtime brachte Flein dann auf die Siegerstraße. Für die SG heißt es nun Kräfte sammeln und sich zu rüsten für das nächste Schlüsselspiel gegen Lauterstein.

SG Hegensberg-Liebersbronn: Blum, Schieche; Lampart, Schatz (3), Fischer, Rosenbauer, Heetel (7/4), Hummel, Prauß (4), Vollstädt, Stammhammer (4), Hahnloser (4), Hettich, Fausten, Herda (5).