M1: Wiedergutmachung gegen Söflingen?

29.01.2026

M-OL-2: Sa, 31.01.26, 20:00 Uhr | SG Hegensberg-Liebersbronn - TSG Söflingen

Der Start ins neue Jahr ist der ersten Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn nicht gut gelungen, beim starken Regionalliga-Absteiger in Leutershausen gab es eine verdiente Niederlage. Zu Hause gegen die TSG Söflingen wollen es die Jungs um Veit Wager am nächsten Samstag besser machen. „Wir wollen uns rehabilitieren“, sagt der HeLi-Headcoach, „und daheim die weiße Weste bewahren.“ Anpfiff ist um 20 Uhr in der Sporthalle an der Römerstraße.

Wer einen Blick auf die Tabelle der Baden-Württemberg-Oberliga, Staffel 2 wirft, der staunt nicht schlecht: die Handballer vom Berg rangieren nach Mitaufsteiger SKV Unterensingen auf Platz 2 – Folge einer grandiosen Vorrunde bei aktuell 18:10 Punkten. Die Wahrheit ist aber auch, dass zwischen Spitzenfeld und Tabellenende nur wenig Abstand herrscht – und dieser Abstand tendenziell schmilzt. Ein Team, das den Saisonstart verpatzt hat, aber zuletzt deutlich Boden gut gemacht hat, ist eben Söflingen. Sechs Pluspunkte sammelte die TSG zuletzt (aktuell 12:16 Punkte insgesamt), gewann zweimal zu Hause und ließ durch einen Sieg beim Spitzenteam Bietigheim aufhorchen.
Routinier und Leader Kevin Kraft zieht dabei im Rückraum erfolgreich die Fäden und ist selbst auch Vollstrecker. „Aber auch insgesamt ist das ein Gegner mit viel Potenzial und hohem Tempo“, wie Veit Wager weiß. „Da müssen wir nicht nur theoretisch wollen, sondern auch ganz praktisch dagegen halten.“

Vor allem in der Defensive hat es in Leutershausen gehapert. „Es gilt, an die Stärke der Vorrunde anzuknüpfen“, sagt der HeLi-Trainer. „Mehr Bewegung, mehr Bekämpferdeckung“, das fordert er von seiner Mannschaft: „Wir müssen den Gegner mit einer entschlossenen Abwehr nerven und entnerven und vorne auf unser schnelles, variables Spiel vertrauen. Dann geht auch etwas.“

Fehlen wird bei den Raptors Abwehrstratege Robin Habermeier, „aber wir haben erprobte Alternativen“, so Veit Wager. Und generell freuen sich Kapitän Moritz Hettich und Co, wenn die Halle möglichst voll ist und das Publikum lautstark unterstützt.