M1: Nichts zu holen in Leutershausen
26.01.2026
Saase 3 Leutershausen II – SG Hegensberg-Liebersbronn 36:31 (18:13)
Es
war der erwartet schwere Rückrundenauftakt in der
Baden-Württemberg-Oberliga für die erste Männermannschaft der SG
Hegensberg-Liebersbronn – und prompt gab es bei der Dritt-Liga-Reserve
von Saase 3 Leutershausen nichts zu holen. Mit einer 31:36
(13:18)-Niederlage traten die Handballer vom Berg am späten Samstagabend
die Rückreise aus dem Badischen an. „Das war natürlich nicht der Start,
den wir uns erhofft haben, aber wir haben verdient verloren“,
sagte HeLi-Headcoach Veit Wager. Am kommenden Samstag besteht die
Chance auf Wiedergutmachung, wenn die TSG Söflingen in der Sporthalle
Römerstraße gastiert.
Eines wurde an diesem BWOL-Wochenende einmal mehr deutlich:
Tabellenstände bedeuten nichts in dieser ausgeglichenen Liga. Fast alle
Favoriten verloren, während die in der unteren Tabellenhälfte stehenden
Teams fleißig punkteten und das Feld so noch enger als
ohnehin schon zusammenrückte. Und ein Spiegelbild dessen war denn auch
die Partie der SG. Denn nicht der als Tabellenzweite angereiste
Aufsteiger HeLi prägte die Begegnung von Anfang an, sondern der
Tabellenzehnte und schwer in die Saison gekommene Regionalliga-Absteiger
Saase 3. Zwar verliefen die ersten zehn, fünfzehn Minuten ausgeglichen,
doch bereits früh setzten sich die Gastgeber allmählich ab. Beim 11:7
(19. Minute) führten sie erstmals mit vier Toren. Zwar verkürzten die
Raptors wieder, gingen aber schlussendlich mit
einem Fünf-Tore-Rückstand in die Pause – 13:18, so der Zwischenstand.
Vor
allem in der Defensive, im bisherigen Rundenverlauf das Prunkstück der
SG, bekamen die Gäste nicht wirklich Zugriff auf die agilen
Leutershausener, und vorne gelang es schwer,
ins Tempospiel zu kommen – ein Eindruck, der sich auch in der zweiten
Halbzeit fortsetzte. Allerdings: In einer zunehmend zerfahrenen Partie
bäumte HeLi sich noch einmal auf, schaffte in der 47. Minute sogar
wieder den Ausgleich zum 24:24 und ein paar Minuten
später zum 26:26, nachdem Veit Wager die Gastgeber zwischenzeitlich mit
einer offensiven Deckungsvariante überrascht hatte. Doch die Wende
sollte nicht gelingen. Mit Beginn der eigentlichen Crunch-Time zog
Leutershausen mit einem Fünf-Tore-Lauf auf 31:26 davon.
„Zu passiv oft die Abwehr, zu wenig zwingend die Chancenverwertung
trotz der 31 Tore“, konstatierte der SG-Trainer, „das war an diesem Tag
gegen diesen Gegner einfach zu wenig.“
SG Hegensberg-Liebersbronn: Dunz, Hummel (beide Tor); Schatz, Fischer,
Heetel (5/1), Habermeier, Prauß, Wester-Ebbinghaus (2), Stammhammer (8),
Hahnloser (5), Hettich (3), Fausten, Herda (8), Schieche.
