M1: Schwerer Rückrundenauftakt
22.01.2026
M-OL-2: Sa, 24.01.26, 19:30 Uhr | Saase3 Leutershausen Handball 2 - SG Hegensberg-Liebersbronn
Sechs
Wochen lang war über den Jahreswechsel hinweg Punktspielpause für die
erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn. Zeit, ein wenig
durchzuatmen und frische Kraft
zu tanken. Diese wird auch benötigt werden, denn gleich der
Rückrundenauftakt in der Baden-Württemberg-Oberliga am Samstag hat es in
sich für die Handballer vom Berg. Auf dem Programm steht das Gastspiel
bei der Spielgemeinschaft Saase 3 Leutershausen. Und
Veit Wager weiß, dass das ein schwerer Gang werden wird, nicht nur
wegen der weiten Anfahrt. „Leutershausen ist durchweg solide besetzt und
hat vor Weihnachten mit zwei Heimsiegen in badischen Duellen wichtige
Punkte geholt. Da werden wir über 60 Minuten
hinweg hellwach sein müssen, wenn wir etwas mitnehmen wollen“, sagt der
HeLi-Headcoach. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Hirschberghalle in
Hirschberg-Großsachsen, Brunnengasse 21.
Saase
3 wurde von den vier Vereinen SG Leutershausen, TVG Großsachsen, SG
Hohensachsen sowie TSG Lützelsachsen ins Leben gerufen. Seit 2024 ist
die Spielgemeinschaft, deren Herren-1-Team
in der dritten Liga auf Torejagd geht, am Start. Die Reserve ist in der
vergangenen Saison aus der Regionalliga abgestiegen und tat sich
zunächst auch eine Klasse tiefer nicht ganz leicht, wie die 10:16 Punkte
und Platz 10 von 14 Mannschaften belegen. Doch
zuletzt witterte Leutershausen, verstärkt durch Shooter Bastian Seitz
aus dem Drittligateam, kräftig Morgenluft. Und das ist kein Zufall, wie
Veit Wager befindet. „Die Mannschaft hat vorne einen klaren Plan und
steht hinten kompakt“, sagt der HeLi-Trainer.
Und wenn dann noch der Rückenwind des eigenen Publikums dazu kommt, hat
es jeder Gegner im Saase-Reich schwer. Aber keine Frage: die Raptors
reisen ihrerseits mit Selbstvertrauen an. Platz zwei und 18:8 Punkte –
die Vorrunde hätte für den Aufsteiger nicht
besser laufen können. „An diese Leistungen gilt es nun anzuknüpfen“,
sagt Veit Wager, denn die gute Ausgangslage ist angesichts der
ausgeglichenen, engen Liga alles andere als ein Ruhekissen. „Sie muss
für uns ein Ansporn sein, da weiterzumachen, wo wir vor
Weihnachten aufgehört haben.“ Konkret heißt das mit Blick auf
Leutershausen: bei der eigenen Linie zu bleiben, ein hohes Tempo zu
gehen, fokussiert zu sein, risikobereit, aber auch kontrolliert zu
agieren. „Wir haben eine sehr hohe Hürde vor uns“, so Veit
Wager, „aber wir wollen den Start ins neue Jahr positiv gestalten und
zeigen, dass wir auch auswärts auf konstant hohem Niveau spielen
können.“ Dann mal schauen, ob Zählbares dabei herauskommt…
