F1: Mit starkem Kader in die Verbandsliga

08.04.2024

Drei Neuzugänge und eine Aktivenkoordinatorin für die HeLi-Mädels

Nach der Meisterschaft in der Landesliga, Staffel 3 und dem fest stehenden Aufstieg zeichnet sich ab, dass die erste Frauenmannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn in die nächste Saison, dann in der Verbandsliga, mit einem „guten und auch in der Breite starken Kader“ gehen wird, wie die SG-Vorsitzende Anna Lederle sagt. Die Planungen dafür sind mittlerweile abgeschlossen. Wer kommt also, wer geht? 

Die wichtigste Nachricht: alle Leistungsträgerinnen um Kapitänin Paulina Maier stehen auch für die kommende Runde zur Verfügung. Lediglich Torhüterin Mona Weidemann und die Rückraumspielerin Lisa Kugler werden dann nicht mehr dabei sein – wobei beide schon länger andere Pläne abseits des Handballs hegen und in der zu Ende gehenden Saison nur ausgeholfen hatten, um Personallücken zu schließen. „Ich bin sehr froh, dass sich beide in den Dienst der Mannschaft und des Vereins gestellt und wichtige Akzente gesetzt haben“, so Anna Lederle. „Wir verabschieden sie natürlich schweren Herzens.“ Dies gilt auch für Anne Ströhle, vor allem in der Abwehr enorm wichtig, und Estella D’Assero, die zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte und sich dem Team Esslingen anschließen wird. Vier Abgänge wird es also geben bei den HeLi-Frauen – und dafür können auf dem Berg drei Neuzugänge begrüßt werden. Mit Selina Leibfarth kommt eine junge, aber höherklassig erfahrene Torhüterin von der TG Nürtingen und vom SV Remshalden wechseln Außenspielerin Nadine Traub und Rückraumspielerin Maike Medinger zur SG. „Selina und Nadine haben im Probetraining einen hervorragenden Eindruck hinter lassen. Sie bringen uns sportlich weiter und passen menschlich super ins Team“, sagt Anna Lederle. „Und zu Maike muss ich nicht viel sagen. Es ist einfach schön, sie wieder fest in den eigenen Reihen zu haben.“ 

In der Tat: Maike Medinger, Jahrgang 1999, ist ein HeLi-Eigengewächs und kehrt nach einem sechs Jahre währenden Ausflug nach Remshalden zurück zu ihrem Heimatverein. „Ich habe schon etwas länger mit dem Gedanken gespielt, zumal der Kontakt zum Verein und zur Mannschaft ja nie abgerissen ist“, sagt sie, die im Brotberuf als Sozialarbeiterin unterwegs ist. Sie will ihre langjährige Erfahrung aus der Württembergliga einbringen und freut sich auf das Tempospiel der Raptors-Frauen. „Ich freue mich, wenn ich da zusätzliche Impulse geben kann.“ Auch Nadine Traub, Jahrgang 2000, wechselt von Remshalden zu HeLi. Die Außenspielerin, die links wie rechts eingesetzt werden kann, hat ihre Handball-Jugend in Altbach verbracht, um dann bei Frisch auf Göppingen Erfahrung zu sammeln. Sie ist angehende Grundschullehrerin und hat das Probetraining auf dem Berg überzeugt. Sie will sich bei HeLi „persönlich weiterentwickeln“, wie sie sagt und hat das Ziel, sich mit der Mannschaft in der neuen, dann höheren Liga zu etablieren. Das führt auch Keeperin Selina Leibfarth ins Feld, die das Handballspielen bei den Tussies in Metzingen gelernt und als Aktive dann bei der TG Nürtingen 2 in der Baden-Württemberg-Oberliga angedockt hat. Für HeLi hat die Noch-21-Jährige, die eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert, sich entscheiden, weil die ersten Eindrücke beim Probetraining sehr positiv waren. „Das Team passt“, sagt sie. 

Dass alles passt – davon ist auch Anna Lederle überzeugt. Im Blick auf die Neuzugänge kam viel Unterstützung aus der Mannschaft, das habe die Arbeit erleichtert. Und was bedeutet das für die neue Saison? „Ich bin mehr als zuversichtlich, dass wir uns mit dieser Mannschaft im Mittelfeld etablieren können“, sagt sie. Erfreulich auch: Franziska Schröder verstärkt künftig das Team der SG-Aktivenkoordination. „Damit unterstreichen wir das Ziel, den Frauenbereich weiter zu stärken.“

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